„Nicht allein das ABC bringt den Menschen in die Höh.“ – Wilhelm Busch

Schule ist ein Ort des Lerners – darüber lässt sich nicht streiten. Doch was genau gelernt wird, ist vielschichtiger: Wenn Schule sich lediglich darauf beschränkt, ausschließlich fachliches Wissen zu vermitteln, verfehlt sie ihren Erziehungsauftrag und übersieht die Lebensrealität vieler Schülerinnen und Schüler. Denn Schule wird von ihnen auch als ein Ort wahrgenommen, der von Unsicherheiten und Grenzüberschreitungen geprägt sein kann. Das Lernen des ABC allein bringt den Menschen nicht in die Höh – so heißt es in dem Zitat. Schule ist ein sozialer Raum, in dem zwischenmenschliche Erfahrungen das (schulische) Lernen wesentlich mitbestimmen. Lernen ist also nicht nur eine Frage des Lehrplans, sondern auch eine Frage der Beziehungserfahrungen, die Schülerinnen und Schüler hier machen.
Die Erstellung dieses Schutzkonzeptes basiert auf einer Risikoanalyse, die aufzeigt: Es gibt Handlungsbedarf, um den Schutz und das Sicherheitsgefühl aller Beteiligten im schulischen Alltag zu stärken. Daraus abgeleitet wurden zentrale Bausteine entwickelt – darunter ein Verhaltenskodex, klare Kommunikations- und Beschwerdewege, präventive Maßnahmen sowie die Zusammenarbeit mit externen Fachstellen. Ziel ist es, Schule als einen Ort zu gestalten, an dem respektvolles Miteinander, Aufmerksamkeit und Schutz verlässlich gelebt werden.
Das Zitat von Wilhelm Busch erinnert uns daran, dass Schule mehr sein muss als reine Vermittlung von Wissen. Ein sicherer und respektvoller Raum ist die Grundlage, damit Schülerinnen und Schüler sich entfalten können. Dieses Schutzkonzept stellt deshalb den Schutz und die soziale Sicherheit in den Mittelpunkt, um schulisches Lernen überhaupt erst möglich zu machen.

Hier das ganze Konzept zum Herunterladen: Schutzkonzept