Leitbild

Eine Schule der Vielfalt, der Inklusion – eine offene Schule für alle

Schülerinnen und Schüler sind nicht gleich. Jede/r Einzelne bringt andere Voraussetzungen mit – unterschiedliche Charaktere und Begabungen, die geprägt sind durch verschiedene soziale und kulturelle Einflüsse. Diese Heterogenität ist eine Herausforderung, aber auch eine Chance und eine Bereicherung.

Respekt – Toleranz – Akzeptanz => Sich wohl fühlen in der Gemeinschaft

Kein Kind lernt und entwickelt sich gut, wenn es sich nicht wohl fühlt. Daher sind gegenseitiger Respekt, Toleranz und Akzeptanz der/des jeweils anderen sind daher für uns unverzichtbare Voraussetzungen, um ein positives Klassenklima und ein freundliche Schulgemeinschaft zu erreichen. In den wöchentlichen Stunden des „Sozialen Lernens“ und des Klassenrats wird das soziale Miteinander mit Unterstützung des Schulsozialarbeiters thematisiert und gestärkt.

Sich in der Gemeinschaft mit anderen selbst erkennen => Eigene Stärken und Persönlichkeit erkennen und entwickeln

Jedes Kind hat Stärken, auch wenn diese ihm oft nicht bewusst sind. Diese Stärken zu erkennen und zu fördern, ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft. Aber auch das Erkennen von Schwächen und die Bereitschaft, sie nicht einfach hinzunehmen, sondern sich mit ihnen auseinanderzusetzen, spielt im späteren Leben eine große Rolle. Oft gelingt beides – so invididuell, wie es ist, aber nur in der Gemeinschaft: Es fällt sowohl leichter, die eigenen Stärken zu fördern, indem man Schwächeren hilft, als auch die eigenen Schwächen durch die Unterstützung der Stärkeren zu beheben. Daher spielen Kommunikations- und Teamfähigkeit, Verlässlichkeit, Verantwortungsbewusstsein auch für das eigene Handeln, Courage und vieles mehr eine entscheidende Rolle bei der Persönlichkeitsentwicklung. Aus diesem Grund arbeiten wir mit dem Konzept des Eigenverantwortlichen Handelns, dem sogenannten Trainingsraumkonzept.

Stärken weiter entwickeln, Ziele setzen und nach 6 Jahren erreichen => Zukunft sichern

Lernfortschritt und Persönlichkeitsentwicklung sind nicht voneinander zu trennen. Auch im Bereich des Lernens haben Kinder unterschiedliche Begabungen oder Schwächen. An diesen muss sich das pädagogische Wirken ausrichten und Unterstützung bieten. Dabei ist es wichtig, die an sich jedem Kind innewohnende Neugier und Freude an der Arbeit zu bewahren und ihm Wege zu selbständigem und eigenverantwortlichem Lernen und Arbeiten zu eröffnen.

Mit innovativen Methoden und neuster Technik versuchen wir dieser Aufgabe gerecht zu werden und geben dem Selbstgesteuertem Lernen („Segel“) mit einer Stunde /Tag viel Raum und Zeit.

Zukunft gestalten => in der gymnasialen Oberstufe oder in der Berufsausbildung

Zu dem Setzen von eigenen Zielen gehört aber auch die Berufswahlorientierung. Die bewährten Angebote von Haupt- und Realschule werden übernommen und weiterentwickelt (Praktika, Bewerbungstraining, Einzelberatung, Berufsorientierungsbüro, Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit etc. ).

Nur durch intensives Auseinandersetzen mit der eigenen Persönlichkeit, eigenen Wünschen und Fähigkeiten kann später eine geeignete Berufswahl getroffen werden. Für diese Entwicklung stehen sechs Jahre zur Verfügung. Am Ende der sechs Jahre sollte dann die passende Entscheidung für eine Berufsausbildung oder den Gang in die gymnasiale Oberstufe getroffen werden.

Die Mitarbeit der Eltern => Ein wichtiger Baustein

Ohne die aktive Mitarbeit der Eltern im Lern- und Bildungsprozess werden diese Ziele nur sehr schwer erreicht. Aus diesen Gründen bemühen wir uns um große Transparenz, vielfältige Kommunikation und Information. Regelmäßig finden Eltern-Feedbacks und Elternworkshops statt.

Kooperation (vor-) leben, offen sein

Unsere offiziellen Kooperationspartner sind das Theodor-Heuss-Gymnasium in Radevormwald und das Bergische Berufskolleg mit Standorten in Wermelskirchen und Wipperfürth.

Die Kooperation mit dem Gymnasium zeigt sich bereits jetzt in gemeinsamen Feiern wie der Einschulungsfeier der 5. Klassen und offenen Arbeitsgemeinschaften, die Schüler und Schülerinnen beider Schulen zusammen besuchen. Sie dienen aber auch dem Abgleich notwendiger Standards, damit dem späteren Übergang auf eine der beiden Schulen keine Defizite im Wege stehen.

Kooperation erleben wir aber auch in anderer Hinsicht: Wir kooperieren in „Wohngemeinschaften“ sowohl mit der Geschwister-Scholl-Schule und der Musikschule, als auch im zweiten Gebäude mit der Städtischen Realschule und der VHS. Nach dem Auslaufen der beiden allgemeinbildenden Schulen wird eine neue Wohngemeinschaft geplant, denn dann teilen wir uns die Räume mit dem Theodor-Heuss-Gymnasium. Durch Gespräche und viel gegenseitige Rücksichtnahme gelingt es, die Vorteile von Kooperationen und gegenseitigem Miteinander täglich zu erfahren.

Von unschätzbarem Wert sind natürlich weitere Kooperationen: Die mit unserem Partnern (Sparkasse und metabolon) und den zahlreichen Vereinen. Diese prägen durch ihre Vielfalt unser Schulleben und unseren Unterricht.