Gute Gründe für die Sekundarschule

Vielen Eltern fällt es sehr schwer, am Ende der Grundschulzeit zu entscheiden, welche Schule die richtige für ihr Kind ist. Natürlich wünschen sich alle nur das Beste für das eigene Kind. Aber es stellt sich oft die Frage, was wirklich das Beste für ein Kind ist, denn jedes Kind ist in seinen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Lernvoraussetzungen einzigartig. Daher kann es gar nicht die eine Schule geben, die für alle die Beste ist.

Grundsätzlich raten wir daher dringend an, sich eingehend und vor allen Dingen individuell beraten zu lassen: Bei den Lehrer/innen der Grundschulen, die das Kind gut kennen, aber auch bei den verschiedenen weiterführenden Schulen, die grundlegende Informationen zur Entscheidungsfindung geben können. Nur wenn Eltern die Entscheidung für eine Schule wirklich mit gutem Gefühl mittragen, wird das Kind die Chance haben, sich an der neuen Schule wohlzufühlen und sich weiter zu entwickeln.

Die folgenden Punkte sind daher als Anregungen für Eltern zu verstehen, wann die Sekundarschule die beste Schulform für das eigene Kind sein könnte:

  • der zukünftige Weg des Kindes ist auch für Sie offen: Eine gute Berufsausbildung, eine Fachhochschulreife oder doch die Allgemeine Hochschulreife (Abitur)? Der Weg an der Sekundarschule ist offen – aber die Aufnahme in die Oberstufen des Theodor-Heuss-Gymnasiums oder die Bildungswege des Bergischen Berufskollegs sind garantiert.
  • Sie glauben, dass Ihr Kind noch mehr Zeit benötigt, um sich zu entwickeln: An der Sekundarschule wird länger gemeinsam gelernt und der Bildungsweg erst später festgelegt. Sie bietet mehr Freiraum für individuelle Förderung.
  • Sie wissen zu schätzen, dass Ihr Kind erleben wird, was Kooperation, Integration und Inklusion bedeuten.
  • Ihr Kind ist schüchtern, nicht selbstsicher: An der Sekundarschule hat es die Möglichkeit, ohne Leistungsdruck die eigenen Stärken zu erkennen und die eigene Persönlichkeit zu entwickeln, um dann gute Leistungen zu erbringen
  • Sie wissen zu schätzen, dass Ihr Kind auf eine „Neue-Alte“ Schule gehen wird: Die Sekundarschule ist fachlich-didaktisch gesehen eine „alte“ Schulform, denn sie ist eine Gesamtschule und damit längst erprobt. Aber sie ist in Radevormwald neu gegründet – und so besteht Freiraum zur Entwicklung, zum Entdecken – und zum Mitgestalten.